St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich

St. Gotthard-Gymnasium Niederalteich erneut als „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet

Von den ausgezeichneten Schulen hat das St.-Gotthard-Gymnasium bereits zum vierten Mal erfolgreich am Landesprogramm teilgenommen.

Gesund und stark durch den Schulalltag und das Leben gehen – dafür setzen sich zahlreiche Schulen ein, die sich über die Auszeichnung „gute gesunde Schule“ freuen dürfen. Im Rahmen eines Festakts in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche wurden sie für besonderes Engagement am heutigen Montag mit einer Urkunde geehrt. Kultusministerin Anna Stolz und Gesundheitsministerin Judith Gerlach würdigten im Vorfeld die großartigen Leistungen für die Schullandschaft in Bayern.

„Die prämierten Schulen zeigen eindrucksvoll, wie Bildung und Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler miteinander verknüpft werden können. Diese Auszeichnung freut mich sehr, da mir Gesundheit und Bewegung ein Herzensanliegen sind. Denn: Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung bilden ein stabiles Fundament für ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Durch gezielte Angebote für Bewegung, Entspannung und gesunde Ernährung schaffen unsere ‚guten gesunden Schulen‘ ein ganzheitliches Umfeld, in dem Kinder und Jugendliche gesund aufwachsen können. Mein besonderer Dank gilt der Schulfamilie für dieses herausragende Engagement“, betonte Kultusministerin Anna Stolz.

Von den ausgezeichneten Schulen hat das St.-Gotthard-Gymnasium bereits zum vierten Mal erfolgreich am Landesprogramm teilgenommen. Viele Dimensionen im Schulalltag des rhythmisierten Ganztags im Niederalteicher Modell sind nach den Prinzipien einer guten, gesunden Schule ausgerichtet. In diesem Sinne wird unter Gesundheit grundlegend körperliche, physische Gesundheit verstanden, aber zudem auch die psychische und soziale Komponente für das Wohlergehen berücksichtigt. Beispielsweise wird das Mittagessen täglich in der Klosterküche frisch gekocht, die Wahlmöglichkeiten im Bereich der Neigungsgruppen und Aktivphasen sind sehr vielschichtig, für alle Interessen sportiv, kreativ, musisch, meditativ, handlungsorientiert aktiv ausgerichtet.

 

Das P-Seminar „Sport und Bewegung“ der 11. Jgst. bringt die Schulgemeinschaft in Bewegung

Das P-Seminar der 11. Jgst konnte mit drei bemerkenswerte sportive Events Spass und Freude an der Bewegung in der Schulgemeinschaft umsetzen: Zunächst sorgte die Aktion „Let’s dance“ – eine bewegte Pause für die 5. und 6. Jgst. für Bewegung. Die SchülerInnen tanzten unter Anleitung der Seminar- Teilnehmer eine viertel Stunde gemeinsam in der Aula. Zudem konnte der Oster- Spendenlauf für die 5. bis 10. Jgst. einen großen Benefit erzielen. Dabei wurde in Gruppen ein vorgegebener Parcour durchlaufen. Jeder Schüler suchte sich im Vorfeld einen „Sponsor“, der eine freiwillige Summe pro gelaufener Runde spendete. Es wurden insgesamt über 3000 Runden gelaufen – ein voller Erfolg. Das gesammelte Geld wurde auf Wunsch der Seminarteilnehmer an ein Tierheim gespendet und teilweise für das neue „Klassenzimmer im Freien“ verwendet. Und darüber hinaus wurde ein Schulspaziergang für die 7. und 8. Jgst. durchgeführt. Unter dem Motto „Leben an der Donau“ veranstaltet das P-Seminar einen Spaziergang (eine Doppelstunde) für die 7. und 8. Klassen, der unterwegs 3-4 Stationen zum Thema „Leben an der Donau“ beinhaltet (u.a. auch Infos über das Hochwasser 2013, von welchem die Schule stark betroffen war).

 

Workshop „Mediation – richtig streiten“ in der 8. bis 10. Jgst.

Die Schulsozialarbeiterin Frau Karin Schneider hat in der 5. bis 7. Jgst. in jeder Klasse einen Workshop zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation“ durchgeführt. Darauf aufbauend werden in der 8. bis 10. Jgst. Workshops zum Thema „Mediation – richtig streiten“ durchgeführt. In den Workshops werden die Stärkung sozialer Kompetenzen in Hinblick auf konstruktive Konfliktlösungen und einem wertschätzenden Miteinander, der Aufbau einer empathischen Grundhaltung sowie grundlegend das Anerkennen der eigenen und der fremden Bedürfnisse geschult. Die Schülerinnen und Schüler lernen Ursachen für Konflikte kennen, setzen sich mit deren Dynamiken und Lösungsmöglichkeiten auseinander und entwickeln Ideen, wie Konflikte vermieden werden können. Die Heranwachsenden übertragen Handlungskonzepte und Theorien (z. B. Eisbergmodell) auf ihre Lebenswelt. So kann der Workshop Anstoß sein, aktuelle Probleme und Konflikte anzugehen und sich fallweise entsprechende Hilfe (Lehrkräfte, Sozialpädagogin) zu holen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das „Landesprogramm für die gute gesunde Schule Bayern“ vorgestellt, das zur langfristigen Gesundheitsförderung der Schulfamilie beiträgt. Und über die Auszeichnung hinaus wollen allen Akteuren dazu beitragen, dass das St.-Gotthard-Gymnasium weiterhin das bleibt, was es sein möchte … eine gute, gesunde Schule.

SGG / 11.12.2025