Liebe treue Leserinnen und Leser,
mit der letzten Meldung im Jahr 2025 möchte ich mich als Homepage persönlich an Sie wenden und Ihnen die Eindrücke unseres „Triduum Natale“ schildern, unseres Weihnachtsdreiklangs, den die Schule traditionell an den Tagen vor Weihnachten begeht. Er beginnt mit dem Weihnachtskonzert der Großen in der Basilika. Die Ensembles bringen singend und spielend den Kirchenraum zum Schwingen und jedes Jahr wird das Konzert in der Dezemberdunkelheit so zu einem besonders Erlebnis.
Ganz anders geht es am drauffolgenden Morgen in der Basilika zu: Mit über 700 Mitgliedern der Schulfamilie ist die Kirche proppenvoll. Vorne am Volksaltar hat sich der Mädchenchor und die Lehrerband postiert, um mit schwungvollen Gospels eine andere Seite von Weihnachten aufzutischen und musikalisch ordentlich einzuheizen, dass man die Kälte vergisst. Es wird geklatscht, im Rhythmus der Songs gewippt und ausgelassen gefeiert. Die Weihnachtsbotschaft aber kommt nicht zu kurz. „Peace on earth“, „Friede auf Erden“ haben die Engel damals den Hirten auf dem Feld gesungen. Und Peace-Plakate halten auch die Schülerinnen und Schüler hoch und lesen dazu Texte.
Am letzten Schultag darf es dann aber auch weltlich werden. Alle Klassen haben sich überlegt, wie sie den Weihnachtsbasar mitgestalten können und dann geht es los: Vor jedem Klassenzimmer werden Waren feilgeboten. Wer die Geschenkebesorgung bis dahin verschlafen hat, wird fündig beim Selbstgebastelten. Dicht belagert sind die Essensstationen, allen voran die Pommesbude und der Würstelstand. Als Dessert werden Zuckerwatte und gebrannte Mandeln gereicht. Überall herrscht ein großes Hallo, weil viele Ehemalige die Gelegenheit ergreifen, die weihnachtliche Heimfahrt aus ihren Studienorten mit einem Besuch des Basars zu verknüpfen. Da werden nostalgische Gefühle wach!
So schnell alles hergerichtet ist und das ganze Schulhaus pulsiert, so schnell ist bis Schulschluss auch alles weggeräumt. Noch letzte Umarmungen, noch im Vorübergehen „Frohes Fest“ zurufen, noch hastig die erhaltenen Geschenke unter den Arm klemmen und dann ab zum Bus. Dann ist es still im Haus und in der Aula erinnern nur noch Brösel und Schnipsel auf dem Boden an das quirlige Spektakel.
Das ist der Moment, in dem ich doch immer ein wenig sentimental an die emotionale Achterbahn des Niederalteicher Triduum Natale zurückdenke – an den Dreiklang, der in der Vielgestaltigkeit alles beinhaltet, was die Weihnachtsgeschichte zu bieten hat: stilles Innehalten, berauschtes Feiern, bereicherndes Begegnen.
Wenn Sie sich jetzt zu Hause anschicken, das Fest in der Familie vorzubereiten, denken Sie gern mit mir an die gemeinsamen Tage 2025 zurück. Wenn Sie Lust haben, können Sie ein bisschen in meinem Archiv stöbern, in dem ich die wichtigsten Ereignisse für Sie aufgehoben habe. Die Zeit zwischen den Zeiten passt ja gut zum Erinnern und Zurückschauen. Nach den Ferien geht’s dann wieder tatkräftig nach vorn und auch ich freue mich auf die länger werdenden Tage und darauf, Ihnen wieder die aktuellen News aus dem SGG zu präsentieren.
Von Herzen wünsche ich Ihnen frohe und besinnliche Festtage und ein gutes Jahr 2026!
Ihre Homepage des St.-Gotthard-Gymnasiums
SGG/Bernhard Falk / 19.12.2025












