Beim dritten MINT-EC-Regionalforum an der Technischen Hochschule Deggendorf, das in Kooperation mit der TH und mit den Deggendorfer Gymnasien vom SGG organisiert wurde, drehte sich einen ganzen Tag lang alles um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die 10.Klassen des SGG und vier Lehrer (Fr. Auer, Fr. Schnitzlein, Hr. Simböck, Fr. Sperl) nutzten die Gelegenheit, Hochschulluft zu schnuppern und in Workshops, Laboren und Vorträgen die Vielfalt der MINT-Welt zu erleben. Insgesamt nahmen rund 500 Schülerinnen und Schüler aus der Region teil.
Nach dem Check-in begrüßte THD-Präsident Prof. Waldemar Berg die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung der MINT-Fächer für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Bildung sei „die beste Investition in die Zukunft“, so Berg. Anschließend stellte die Geschäftsführerin von MINT-EC, Dr. Niki Sarantidou, für das MINT-EC-Regionalbüro Bayern den Tagesablauf vor, bevor Alumni der Hochschule Einblicke in ihre persönlichen Studien- und Berufswege gaben.
Workshops zum Ausprobieren, Forschen und Staunen
Das Herzstück des Regionalforums bildeten 31 Workshops, die am Vor- und Nachmittag stattfanden. Die Themen reichten von Bioökonomie, Energiewende und Umweltanalytik über Robotik und Künstliche Intelligenz bis hin zu digitaler Kunst und Biomedizin.
• Im Workshop „Rohstoffe der Natur“ entwickelten Jugendliche nachhaltige Produktideen aus nachwachsenden Materialien.
• Andere untersuchten Wasserproben aus Donau und Bogenbach im Labor für Umweltanalytik.
• Technikbegeisterte programmierten Lego-Mindstorms-Roboter, trainierten eine KI oder lernten beim „Ethical Hacking Bootcamp“ Grundlagen der Cybersicherheit.
• Kreativ wurde es in Workshops zu virtuellen Welten, 360-Grad-Animationen und Lichtinstallationen.
• Medizininteressierte isolierten DNA und analysierten biomedizinische Daten.
Parallel dazu gab es ein eigenes Programm für Lehrkräfte: „Profs on Stage“, Laborführungen und fachlicher Austausch boten vielfältige Impulse für den Unterricht.
Austausch und Einblicke in Studium und Beruf
In der Mittagspause nutzten viele Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit Studierenden ins Gespräch zu kommen, Infostände zu besuchen oder an Round-Table-Talks mit Fachleuten aus Wissenschaft und Wirtschaft teilzunehmen. Dabei ging es offen um Studiengänge, Karrierewege und persönliche Erfahrungen.
Organisiert wurde das Regionalforum vom MINT-EC-Exzellenznetzwerk gemeinsam mit mehreren Schulen der Region – darunter das Comenius-Gymnasium, das Robert-Koch-Gymnasium, das St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich und das St.-Michaels-Gymnasium Metten. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Talente frühzeitig für MINT zu begeistern und ihnen praxisnahe Einblicke in Studium und Beruf zu ermöglichen.
Fazit: MINT ist lebendig, kreativ und voller Zukunft
Als am Nachmittag die letzten Workshops endeten, war die Stimmung eindeutig: MINT ist alles andere als trocken. Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie spannend und vielseitig Naturwissenschaft und Technik sein können – und wie eng Schulen, Hochschulen und Unternehmen in der Region zusammenarbeiten, um den Fachkräftenachwuchs von morgen zu fördern.
SGG / 20.03.2026


























