Zu einer Kreuzfeier in Vorbereitung auf das Osterfest waren die Elftklässler am Fest des Hl. Josef eingeladen. Der Religionslehrer hatten die Feier zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der 11a vorbereitet. Thema war „Durchkreuzte Pläne“. Passend dazu wurde aus dem Jakobusbrief die Perikope vorgelesen, in der beschrieben ist, wie wir Menschen Pläne machen, aber nicht den Zusatz vergessen sollten: „Wenn der Herr will, werden wir noch leben und dies oder jenes tun“ (Jak 4,15). All die Unsicherheiten des Lebens wurden in den Blick genommen.
„Das Leben wird von vielen Dingen durchkreuzt: Menschen erleben Krieg, auch in Europa, in der Ukraine. Kriege weltweit: im Nahen Osten, in Afrika, Asien und Lateinamerika. Kein Mensch dort kann sein Leben führen, so wie er es eigentlich geplant hat. Seine Pläne wurden durchkreuzt. Wir können nur auf den Menschenverstand hoffen und auf Gott vertrauen, damit die durchkreuzten Wege an ein Ziel führen und alle Hindernisse auf dem Weg zum Frieden überwunden werden“, so die Religionslehrer.
Der Blick wurde auch auf das eigene Lebe gelenkt, das auch immer wieder durchkreuzt wird von Verletzungen, Krankheit, persönlichen Herausforderungen in der Schule, zu Hause oder mit Freunden.
Die Nöte wurden in Bitten formuliert und sinnbildlich auf ein Holzkreuz genagelt – mit dem Vertrauen, „auf die Bitterkeit des Karfreitags folgt der Ostermorgen“.
Musikalisch wurde die Feier von der Klasse 11a mit ihrem Musiklehrer Christoph Hackl gestaltet. Mit dem Kanon „Libera nos domine“ stimmten sich die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf die Feier ein. Solisten waren Maria Grantner mit dem Kontrabass, Theresa Knogl mit der Querflöte und Svenja Klein am Klavier. Nach dem ökumenischen Friedensgebet und dem Kanon „Da pacem domine“ ging es wieder in den Schulalltag.
Alfred Hüttinger / 23.03.2026
















