St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich

Schülerinfotag auf der Fachmesse analytica

16 Schülerinnen und Schülern treffen auf 1.135 Aussteller aus 40 Ländern

Die Niederalteicher Schülerinnen und Schüler im Internationalen Congress Center München.

Dr. Carsten Roller, Ressortleiter Ausbildung des VBio begrüßt alle angereisten Personen.

Die GDCh Gesellschaft Deutscher Chemiker), der VBio (Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland) sowie die GBM (Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V.) haben am Freitag vor den Osterfeien im Rahmen der Fachmesse analytica zu einem Studieninfotag nach München eingeladen.

Eine interessierte Gruppe von 16 Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Jahrgangsstufe trat am frühen Morgen um 6:40 Uhr die Reise mit dem Zug in Richtung München an. Ohne Verspätung kam die Gruppe unter der Begleitung von Dr. N. Sperl und Dr. S. Bank in München an. Die Weiterfahrt mit der U-Bahn zum Messezentrum verlief reibungslos, sodass bereits um 9:00 Uhr das Messegelände betreten werden konnte. Da die Info-Veranstaltung im Kongresszentrum erst um 10:00 Uhr begann, konnte bereits ein erster Eindruck über die Vielfalt der Labortechnik in einer Messehalle gewonnen werden. Im Kongresszentrum wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst mit Brezen und Getränken empfangen. Dr. Carsten Roller, Ressortleiter Ausbildung des VBio, begrüßte alle Angereisten herzlich, erklärte den Ablauf der Veranstaltung und machte gleich auf die Vielfalt der Studiengänge und die glänzenden Perspektiven aufmerksam, die es rund um die Chemie, Biologie, Biochemie und Biotechnologie gibt. Mitglieder der AG Junge Lebensmittelchemie, des JungenChemieForums und der Junior GBM sowie Personen der Studienberatungen HS Weihenstephan-Triesdorf und LMU München stellten dann die grundständigen Studiengänge Chemie, Lebensmittelchemie, Biochemie, Biologie und Biotechnologie vor. Die Vorträge waren interessant und enthielten viele wissenswerte Details, die zur Entscheidungsfindung für einen Studiengang in dieser Richtung wichtig sein können.

Beladen mit Eindrücken zum Studium im Bio- oder Chemiebereich ging es dann zum ausführlichen Erkunden des Messebereichs. 1.135 Aussteller aus 40 Ländern präsentierten Produkte aus dem kompletten Spektrum der Labortechnik, Analytik und Biotechnologie. Von gängigen Labormaterialien wie Pipetten, Bechergläser, Scheidetrichter, Petrischalen oder Schläuche ging es über Laborgeräte wie Waagen oder verschiedenste Analysengeräte (z.B. Feuchtemesser, Photometer, HPLC, GC, CSB, TOC usw. usw.) zu Großgeräten wie NMR- oder MS-Geräte, sterile Werkbänke, Raster-Elektronenmikroskope, Fermenter oder ganze Labor-Roboter. Selbstbewusst und neugierig gingen die Niederalteicher Schülerinnen und Schüler auf die Aussteller zu und ließen sich die vielen Abkürzungen und die Techniken erklären. Eine interessante Erfahrung war, dass viele Aussteller ausschließlich englischsprachig waren.

Zuverlässig, gutgelaunt und mit Taschen voller verschenkter Laborartikel bepackt trafen alle nachmittags am verabredeten Treffpunkt ein, sodass der Heimweg angetreten werden konnte. Mit der U-Bahn war man schnell wieder am Bahnhof, ein Sitzplatz im Zug wurde für alle gefunden und pünktlich ging es los. Bis Wörth a.d. Isar fuhr der Zug fahrplanmäßig und dann kam die Durchsage, dass eine Weiterfahrt erst einmal nicht möglich sei, weil ein Güterzug auf den Gleisen liegengeblieben sei und dieser abgeschleppt werden müsse. So gab es eine Wartezeit von über einer Stunde, bis die Fahrt wieder in Richtung Heimat weitergehen konnte und so traf man erst gegen 18:30 Uhr in Plattling ein.

Dr. Stefanie Bank / 13.04.2026