Der Hl. Gotthard ist Namenspatron und Vorbild für das St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich
Der Austausch mit Gott sei die Lebensintention, das Lebensprogramm des Abtes und späteren Bischofs gewesen. Nur durch seine intensive Gottesbeziehung habe er seine großen Werke vollbringen können. Der Bogen zur Gegenwart? Eine Beziehung zu Gott müsse man suchen und aufbauen. Das geht nur, wenn man selber geht. Wenn man nicht geht, tut sich auch nichts. Dies sei schon zu Jesu Zeiten so gewesen. Erst auf dem Weg seien seine Jünger immer vertrauter mit ihm geworden. Vertraut werde man nur im täglichen Umgang. Heutigen Menschen könne ein Kreuz, eine Ikone oder auch ein Bibelspruch helfen, um Gott möglichst regelmäßig Zeit zu schenken. Godehard, oder auch Gotthard genannt, sei es immer um die innere Gottesbeziehung gegangen. Dieser Grundsatz habe auch in unserer heutigen, hektischen Gesellschaft nicht an Bedeutung verloren. Glauben geht, wenn man selber mit Gott auf dem Weg durch dieses Leben ist – wie der heilige Godehard. (Gedanken nach Abt Marianus Bieber, OSB, Abt von Niederaltaich)
"Der allmächtige Gott hat es gefügt, dass in Baiern bei dem Kloster des heiligen Mauritius, welches an den Ufern der Donau gelegen und Altach genannt ist, ein Knabe von ausgezeichneten Anlagen, namens Godehard, frommen Eltern geboren wurde, die er aber an Frömmigkeit noch bei weitem übertreffen sollte"
(Aus der Biographie des Domklerikers Wolfher, der um 1020 an der Klosterschule Niederaltaich studierte und auf Bitten von Abt Ratmund (1027-1049) niederschrieb, was er aus eigenen Anschauungen und aus Berichten der Mönche über Gotthard wusste)
Der Vater von Godehard bewirtschaftet einen seit 857 zum Kloster gehörenden Hof, den heutigen Godlhof
960 Godehard wird in Reichersdorf geboren
991 legt Gotthard im Alter von 31 Jahren die Ordensgelübde ab
995 (21.12.) Priesterweihe
996 (27.12.) Abtweihe
1022 (2.12.) Bischofsweihe
1038 (5.5.) Tod
1131 (29.10.) Heiligsprechung
SGG / 04.05.2026













