In diesem Schuljahr stand der Anfangsgottesdienst in der voll besetzten Basilika unter dem Motto „Den Weg gehen“. Die „neuen“ fünften Klassen zogen bei festlicher Orgelmusik und dem Beifall der ganzen Schulfamilie mit der Gotthard-Fahne in die Basilika ein und wurden so gebührend empfangen.
In der Statio veranschaulichte die Klasse 11a so manche Bedenken vor diesem neuen Schuljahr mithilfe eines langen Weges, der einige Hindernisse für jeden bereithält. In der Predigt bekam der Schüler, der sich stellvertretend für alle auf den steinigen Weg machte, allerdings von vielen Seiten Unterstützung und sämtliche Hindernisse wurden nicht nur symbolisch aus dem Weg geräumt.
Abt Marianus betonte in seiner Predigt, dass der ganze Lebensweg ein Wagnis sei; daher nenne man auch das Gefährt, mit dem man unterwegs ist, einen Wagen. Aber die Herausforderungen des Lebens ließen uns wachsen und reifen. Bildung bedeute nicht nur Schulerfolg, sondern auch seelisches Wachstum, indem man auch innerlich einen Weg gehe. Dieses soziale Wachstum gelinge im Miteinander, gerade dort, wo die Chemie nicht so stimme. Wenn man diesen Herausforderungen aus dem Weg gehe, verbleibe man immer im Ruhemodus der Ferien, wie ein „pubertärer Frührentner“-also keine sinnvolle Lebensoption!
In den Fürbitten für die Schulgemeinschaft gedachte man auch den Opfern der Naturkatastrophe in Tibet und Nepal, gerade weil auch die Partnergemeinde Betrawati betroffen ist. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes bedankte sich Schulleiter Johann Lummer bei Abt Marianus, bei der festlichen musikalischen Umrahmung durch Christoph Hackl an der Orgel und seinem Chor aus der 6. Jahrgangsstufe sowie bei der Klasse 11a unter der Leitung von Frau Dachs für die Vorbereitung des Gottesdienstes.
Kerstin Dachs / 21.09.2026

























