Niederalteicher Geschwisterpaar erfolgreich bei den Deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon

Vom 27.07 -29.07.2018 fand im Hohenzollern-Skistadion am Arber der erste Teil der Deutschen Meisterschaft im Sommerbiathlon statt

Am Freitag stand der Sprintwettkampf mit dem Luftgewehr auf dem Programm.

Drei Kilometer, unterbrochen von zwei Schießeinlagen, mussten absolviert werden.

Moritz Buschsieweke startete dieses Jahr zum ersten Mal in der Jugendklasse

(Jahrgänge 2002-2003).

Läuferisch sah es für den jüngsten im Feld zunächst sehr gut aus, jedoch verliefen beide Schießeinlagen - sowohl im Liegen, wie auch im Stehen - anders, als erhofft.

Zu viele Fehler beim Schießen verhinderten eine vordere Platzierung.

 

Seine Schwester Edith startete dieses Jahr ebenfalls zum ersten Mal in der Juniorinnenklasse (Jahrgänge 1998-2001).

Sie zeigte von Beginn an, dass sie in diesem hochkarätigen Rennen ein Wörtchen um die Medaillen mitreden möchte. Mit einer sehr starken Laufleistung und nur einem Fehler beim zweiten Schießen erkämpfte sie sich einen sehr guten dritten Platz.

 

Am Samstag wurde der Massenstart ausgetragen.

Auf Moritz warteten vier Kilometer, unterbrochen von drei Schießeinlagen.

Sein Ziel war klar: Eine bessere Platzierung als am Vortag.

Diesmal gelangen ihm sowohl das Schießen, als auch das Laufen gut und er platzierte sich im zweiten Drittel des Feldes.

 

Für Edith war der Massenstart alles andere, als einfach.

Bereits nach dem ersten Liegendschießen verlor sie den Anschluss zur Spitzengruppe.

Auch die zweite Liegendschießeinlage verlief nicht zu Ediths Gunsten.

Runde für Runde kämpfte sie sich wieder an die Führenden heran, was sie natürlich auch viel Kraft kostete. Trotz der beiden sehr guten Stehendschießen überquerte sie die Ziellinie als vierte, was mit sieben Strafrunden fast an ein Wunder grenzt.

 

Das Highlight des Wochenendes sind natürlich die Staffelwettkämpfe, bei denen jeder Athlet sein Bundesland vertritt. 

Die Staffeleinteilung spielt dabei natürlich eine sehr große Rolle. Jeder Athlet wird entsprechend seiner Platzierungen vom Sprint in eine seiner Leistung entsprechenden Staffel eingeteilt.

Moritz, der ein eher schwaches Sprintrennen lieferte, kam demzufolge in eine Staffel mit wenig Aussichten auf eine Medaille. Doch er wuchs über sich hinaus, benötigte keinen Nachlader und überzeugte auch durch seine sehr schnelle Zeit beim Laufen. Seine Staffel überquerte als dritte Staffel die Ziellinie und er gewann somit seine erste Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft.

 

Edith erhielt einen Platz in der Favoritenstaffel und wurde ihrer Rolle gerecht. Sie übergab als erste und ihre beiden Kolleginnen brachten den Vorsprung ins Ziel und bauten diesen sogar noch aus. Somit gewannen die bayerischen Mädels Gold, mit 1:50 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierten.    

 

Teil zwei der Deutschen Meisterschaft wurde Mitte September ausgetragen.

Mit dabei auch diesmal Edith Buschsieweke. Am Freitag fand, wie gewohnt, der Sprintwettkampf statt. Diesmal jedoch nicht mit dem Luftgewehr, sondern mit dem Kleinkaliber.

Edith Buschsieweke, die am Freitag die jüngste Athletin im Feld war, setzte sich hervorragend gegen die teilweise drei Jahre ältere Konkurrenz durch und musste sich nur zwei Winterbiathletinnen geschlagen geben.

Auch in den restlichen Wettkämpfen überzeugte Edith mit einem Top-Ten Platz und zwei Top-Fünf Plätzen.

Edith beendete ihre starke Saison mit insgesamt fünf Medaillen auf Bundesebene.

Den letzten Wettkampf wird sie in Bristol (England) vom 5.10- 7.10.18 bestreiten.

 

 

Das St.-Gotthard-Gymnasium gratuliert Edith und Moritz Buschsieweke zu ihren großen Erfolgen in einer anspruchsvollen Sportart.