St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich

Ausstattung

Die breitgefächerten Maßnahmen des St.-Gotthard-Gymnasiums im MINT Bereich veranlasste die Beantragung des naturwissenschaftlich-technologischen Zweiges (NTG). Diese Ausbildungsrichtung wird seit dem Schuljahr 2016/17 angeboten.

Seit April 2016 sind alle Klassenräume mit interaktiven Whiteboards und Kurzdistanz-Beamern ausgerüstet, die eine medienorientierte Unterrichtsgestaltung zulassen.

Im Zuge der Gebäudesanierung und Wiederherstellung von Unterrichtsräumen nach dem Hochwasser 2013 entstand 2014 ein modern ausgestatteter Physiktrakt mit zwei Hörsälen sowie einem Übungs- und einem Vorbereitungsraum.

Einweihung des Neubaus Physik – erste Etappe der Wiederherstellung des St.-Gotthard-Gymnasiums geschafft

Mit einem feierlichen Festakt wurde am Mittwoch, 29. April 2015, durch Abt Marianus Bieber der Neubau Physik eingeweiht. Somit ist ein erstes wichtiges Ziel bei der Wiederherstellung des durch das Hochwasser 2013 so stark geschädigten Niederalteicher Gymnasiums erreicht. Vor allem den Physiklehrern fällt ein schwerer Stein vom Herzen: Die Zeiten des Physikunterrichts in den Klassenzimmern ist nun vorbei und eine Ausstattung auf dem modernsten Stand steht ab sofort zur Verfügung.

Schulleiter Johann Lummer konnte an diesem besonderen Tag zahlreiche Ehrengäste begrüßen: neben den Vertretern des Schulträgers, Abt Marianus Bieber und Prior fr. Vinzenz Proß, für die Diözese Passau den Finanzdirektor Dr. Josef Sonnleitner, zahlreiche Repräsentanten aus der Politik, allen voran Staatssekretär Bernd Sibler, Landrat Christian Bernreiter und dessen Stellvertreter Josef Färber, den Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Niederbayern Anselm Räde sowie viele weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens der Region.

Besonders hieß Schulleiter Lummer den Geschäftsführer Dr. Ludger Hermeler und den Projektmanager Armin Suckow von "Sternstunden e.V." des Bayerischen Rundfunks in Niederalteich willkommen. Sie hatten es mit ihrer äußerst großzügigen Zuwendung ermöglicht, dass der neue Physiktrakt errichtet werden konnte und man zumindest hier für künftige Hochwasser gerüstet ist.

Der Festvortrag von Abt Marianus Bieber stand unter dem Leitgedanken der Verbindung zwischen Tradition und Innovation, wie diese in Niederalteich besonders sichtbar wird: Auf der einen Seite der Straße die alten, barocken Gebäude des Klostertrakts und auf der anderen Seite der Neubau des Gymnasiums, beide verbunden durch eine Brücke. Wie hier in Niederalteich im Kleinen, so sollte dieses Zusammenwirken von Tradition und Innovation, das ja auch Bayern insgesamt prägt, in eine gute Zukunft führen.

Am Festtag des St.-Gotthard-Gymnasiums zeigte sich den Gästen die kirchliche Prägung der Schule. Vor der Begrüßung stand ein gemeinsames Morgenlob, gestaltet von den Pueri Cantores Altahensis unter der Leitung von P. Romanos. Die Begrüßungsreden von Staatsekretär Sibler, Landrat Bernreiter, dem Ministerialbeauftragtem Räde und Dr. Hermeler von Sternstunden e.V. sowie der Festvortrag von Abt Marianus wurden eindrucksvoll umrahmt von Maximilian Wagner (Klavier) und dem Bläserensemble unter der Leitung von Stefan Binder.

Am Ende des Festaktes standen zwei symbolische Handlungen: Ludger Hermeler und Armin Suckow von den Sternstunden übergaben den Spendenscheck über 1,5 Millionen Euro und Architekt Gollwitzer überreichte dem Hausherrn Abt Marianus und dem Schulleiter Lummer einen überdimensionierten Schlüssel.

In seiner Begrüßung hatte Schulleiter Lummer betont, dass mit der Einweihung des Physikneubaus der Zeitpunkt für ein kleines Halleluja gekommen sei. Dieses Motto nahm er am Ende, als er sich bei allen bedankte, die beim Zustandekommen dieses Projekts geholfen haben, wieder auf: "Wir alle bekommen heute eine Ahnung davon, wie es sein wird, wenn unsere Schule wieder komplett hergestellt sein wird. Dann ist sicher Zeit für ein großes Halleluja."

Nun begaben sich die Festgäste in einer Prozession, angeführt von den Pueri Cantores Altahensis, in das neue Gebäude, das von Abt Marianus feierlich gesegnet wurde. Anschließend hatten die Gäste die Gelegenheit, die neuen Räume zu betrachten: Im großen Physiksaal wurden die Möglichkeiten des Einsatzes der neuen Smartboards gezeigt. In den beiden anderen Räumen konnte man Schüler der 7. Jahrgangsstufe und die Neigungsgruppe Elektrobasteln im Umgang mit der modernen Technik erleben.

Abschließend ist hervorzuheben, dass das St.-Gotthard-Gymnasium jetzt auch über die Ausstattung verfügt, die zu ihm als einziges niederbayerisches Gymnasium, das das MINT-EC-Zertifikat ausstellen darf, passt. Diese wird nicht nur im regulären Unterricht, sondern darüber hinaus im vielfältigen Angebot der Ganztagsschule genutzt werden.

Presseerklärung zur Genehmigung des NTG-Zweigs

Einführung einer naturwissenschaftlich-technologischen Ausbildungsrichtung am St.-Gotthard-Gymnasium Niederalteich ab dem Schuljahr 2016/2017

Ab 2016/2017 ist für die 5. Jahrgangsstufe die Angliederung einer naturwissenschaftlich-technologischen Ausbildungsrichtung als zusätzliches Angebot am St.-Gotthard-Gymnasium in Niederalteich genehmigt

Die endgültige Genehmigung der Angliederung der naturwissenschaftlich-technologischen Ausbildungsrichtung ab dem Schuljahr 2016/2017, beginnend mit der 5. Jahrgangsstufe durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, liegt nunmehr vor. Mit dem NTG-Zweig kann das St.-Gotthard-Gymnasium sein gymnasiales Angebot komplettieren.

Somit kann Niederbayerns größtes Ganztagsgymnasium neben der musischen und sprachlichen Ausbildungsrichtung auch den naturwissenschaftlich-technologischen Zweig anbieten. Die Profilfächer des NTGs sind die Fächer Physik, Chemie und Informatik. Diese Fächer werden dann ab der 8. Jahrgangsstufe profiliert unterrichtet. Bis dahin wird das St.-Gotthard-Gymnasium neben dem Physik-Neubau (seit April 2015) auch einen neuen Chemie-Übungssaal sowie neue Räumlichkeiten für Informatik erstellt haben. Damit wird naturwissenschaftlicher Unterricht in modernen Unterrichtsräumen auf den neuesten Stand der naturwissenschaftlichen Ausstattung möglich sein. Bei entsprechender Nachfrage kann es im NTG eine Sprachenfolge E1/F2 geben.

Egal, ob musisch, sprachlich oder naturwissenschaftlich begabt - die Schule in Trägerschaft der Benediktiner Niederaltaich kann jetzt jedem neuen Gymnasiasten bedarfsgerecht seinen individuellen Weg zum Abitur ermöglichen. In der Schulfamilie kann in Zukunft jeder Schüler seinem Talent gemäß seine Neigungen und Fähigkeiten entwickeln.

Das St.-Gotthard-Gymnasium ist „Raus aus der Kreidezeit" und „UP TO DATE"

Die grüne Tafel und die Kreide sind passé. Am St.-Gotthard-Gymnasium haben die Schülerinnen und Schüler nun die optimalen technischen Möglichkeiten in allen Klassenzimmern, um einen medienpädagogisch erfolgreichen Unterricht nicht nur zu erleben, sondern ihn sogar selbst aktiv mitzugestalten. Das bayerische Kultusministerium erklärt den Umgang mit digitalen Medien zum wichtigen Bildungsziel an bayerischen Schulen und definiert Medienkompetenz damit als fächerübergreifendes Bildungsziel. Für die Niederalteicher Schüler und Lehrer bedeutet dies nun ganz konkret, dass sie in ihren Unterrichtsräumen Tafeln mit interaktiven Kurzdistanzbeamern, Dokumentenkameras mit Video- und Fotofunktionen, schul- bzw. raumabdeckende W-LAN-Lösungen und Aktivlautsprecher zur Verfügung haben. Dass das nicht ganz billig war, das kann man sich leicht vorstellen, doch wer an der Bildung und an den zugehörigen innovativen technischen Lösungen spart, der spart an der Zukunft.

Das Ansehen der Schule mehren

Dass das St.-Gotthard-Gymnasium nun „up to date" ist, wie Schulleiter Johann Lummer es formulierte, das hat es seinem überaus engagierten Förderverein zu verdanken, der, stets um das Wohl der Schule besorgt, nun über 100.000 Euro an Spendengeldern für die medienpädagogische Ausstattung zur Verfügung gestellt hat. Der erste Vorsitzende, stellvertretender Landrat Josef Färber, hat bei der Vorführung der Möglichkeiten der neuen Systeme im Unterricht kein Geheimnis aus seiner Begeisterung gemacht und zeigte sich erstaunt, wie einfach die hochmoderne Technik doch in der Anwendung sei. Begleitet wurde er von seinem Vorstandskollegen Franz Lex, der sich ebenfalls die Zeit zur Vorführung der Hightechgerätschaften genommen hat. Dem Vorsitzenden Färber war es dabei wichtig, das Interesse des Fördervereins an einer sicheren und gut gerüsteten Zukunft des Gymnasiums zum Ausdruck zu bringen, da dies sogar die satzungsgemäße Aufgabe des Fördervereins sei. Der Verein diene vor allem dazu, so Färber, das Ansehen der Schule zu mehren, und wie könnte er dies besser erreichen, als mit Investitionen in die technische und technologische Zukunftsfähigkeit der Schule.

Den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Lehrkräften ist nun ein optimales Arbeiten möglich, da sie auf die ihnen vertrauten Gerätschaften zurückgreifen können und durch die „Bring-Your-Own-Device"-Ausrichtung der technischen Ausstattung im Klassenzimmer von ihren eigenen Geräten aus in die Infrastruktur eingebunden werden können. Das heißt, dass Schüler mit ihrem Laptop oder Smartphone beispielsweise eine kombinierte Recherche- und Analyseaufgabe durchführen, die Ergebnisse dann per W-LAN entweder an den Lehrer zur Überprüfung, oder an alle Mitschüler und dann, nach Freigabe durch den Lehrer, an den Beamer senden können.

Im Mittelpunkt steht trotz der faszinierenden Technik der einzelne Schüler

Für den Schulträger war der Cellerar des Klosters, fr. Vinzenz Proß, zugegen und zeigte sich ebenfalls von den nun vorhandenen technischen Möglichkeiten sehr angetan, deren selbsterklärende Anwendbarkeit ihn auch persönlich sehr angesprochen habe. Trotz all der faszinierenden Technik müssen jedoch auch weiterhin das Wohl und die Persönlichkeit jedes einzelnen Schülers im Mittelpunkt stehen, so der Benediktinermönch. Dies sei vor allem im benediktinischen Geist, der das St.-Gotthard-Gymnasium prägt, unerlässlich und muss auch den Lehrerinnen und Lehrern stets bewusst bleiben.

Der Schulleiter des St.-Gotthard-Gymnasiums, Johann Lummer, kann für seine Schule nun mit Fug und Recht behaupten, dass sie sich nun technisch auf dem höchsten Ausstattungslevel befindet, den man derzeit im Klassenzimmer anbieten kann.